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Chilisamen - Peperonisamen

Peperoni – die Milden unter den Chilis

Peperoni sehen zwar aus, wie kleine Paprikas, sie gehören aber durchaus zu den Chilis. Im Gegensatz zu vielen Chilisorten sind Peperoni deutlich milder und können mühelos roh verzehrt werden. Vor allem gefüllt und eingelegt schmecken die kleinen Schoten hervorragend. Sie können Peperoni aber auch braten oder grillen. Sie werden dann besonders aromatisch. Mit ihrem pikant-süßen Aroma würzen sie Fleischgerichte sehr delikat. Im Garten lassen sich Peperoni gut anbauen.

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Was macht die Peperoni aus?

Peperoni gehören wie die Chilis zum Paprikagemüse. Sie sind deutlich milder als andere Chilisorten. Ihr Scoville-Wert liegt gerade einmal bei 100 bis 500 Scoville. Damit sind sie zwar schärfer als Gemüsepaprika, aber um vieles milder als andere Chilisorten. Die spitz zulaufenden Früchte der Peperoni können bis zu zwanzig Zentimeter lang werden und sind zum Teil gewunden. Der Name Peperoni ist ein italienischer Begriff, der für milde Chilis steht. Peperoni gehören zur Chiliart Capsicum annuum.

Peperonisamen aussäen – so funktioniert es

Wie alle Chilis brauchen auch die Peperonisamen eine sehr hohe Keimtemperatur. Es ist deshalb sinnvoll, ein Zimmergewächshaus mit Heizmatte oder eine Growbox zu verwenden. Denn nur dort können Sie die erforderlichen Keimtemperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit konstant halten. Die Anzuchtbedingungen im warmen Zimmer am Fenster reichen oft nicht aus.

Peperonisamen sollten Sie zwischen Anfang Februar und Anfang März aussäen. Säen Sie nicht zu früh. Die Peperonipflanzen dürfen nicht vor den Eisheiligen ins Freie und müssen bis zu diesem Zeitpunkt im Warmen gehalten werden. Auch eine zu späte Aussaat ist ungünstig, da die Ernte dann oft nicht so reichlich ausfällt.

Geben Sie die Peperonisamen in nährstoffarme Anzuchterde. Peperoni sind wie alle Paprikasamen Dunkelkeimer und werden deshalb leicht mit Erde bedeckt. Die Samen werden etwa 0,5 bis 1 Zentimeter tief gesät. Nach der Aussaat gießen Sie die Samen an. Sorgen Sie in den nächsten 14 - 21 Tagen für eine konstante Wärme von mindestens 25° C. Das Substrat sollten Sie regelmäßig befeuchten. In dieser Zeit keimen die Peperonisamen.

Der ideale Standort für Peperonipflanzen

Auch Peperoni mögen einen windgeschützten, vollsonnigen und warmen Standort. Möchten Sie die Peperonipflanzen nicht ins Gewächshaus setzen, ist der Platz vor einer Mauer ideal. Peperoni sind Starkzehrer und wollen einen nährstoffreichen, humosen, tiefgründigen und lockeren Boden. Bringen Sie am besten schon im Herbst Mist oder reifen Kompost ins Beet ein. Bei sehr sandigen Böden können Sie mit Kompost den Boden aufwerten. Schwere, lehmige Böden brauchen eine Portion Sand-Kompost-Gemisch.

So kommen Peperonipflanzen in die Erde

Haben Sie das Unkraut im Beet entfernt und alles gut umgegraben, dürfen die Peperonipflanzen in die Erde. Sie sollten auf keinen Fall vor Mitte Mai – nach den Eisheiligen – auspflanzen. Die Temperaturen sollen auch nachts über 15° C liegen.

Heben Sie die Pflanzlöcher aus. Dabei wird zwischen den Pflanzen ein Abstand von 60 Zentimeter eingehalten. Setzen Sie die Peperonipflanzen ein. Diese sollten Sie etwas tiefer setzen, als sie bisher standen. Am Stamm entwickeln sich dadurch zusätzliche Wurzeln. Füllen Sie das Pflanzloch mit einem Gemisch aus Gartenerde und Kompost auf. So erhalten die Jungpflanzen gleich wichtige Nährstoffe.

Mit etwas Pflege gibt es eine reiche Peperoni Ernte

Peperoni brauchen wie alle Paprikapflanzen ausreichend Wasser. Gießen Sie deshalb die Peperonipflanzen regelmäßig. Der Boden soll nicht austrocknen. Es darf aber auch keine Staunässe entstehen. Bekommen die Pflanzen zu wenig Wasser, ist es gut möglich, dass die Pflanzen Blüte und Fruchtansatz abwerfen. Etwas weniger können Sie nach dem Fruchtansatz gießen. So können Sie den Gehalt an Capsicum steigern. Die Peperoni werden schärfer.

Außerdem brauchen die Pflanzen regelmäßig Dünger, denn Peperoni sind Starkzehrer. Düngen Sie wöchentlich bis 14-tägig. Dabei sollten Sie sich an die Düngeangaben der Hersteller halten, damit Sie die Pflanzen nicht überdüngen. Sie können auch Pflanzenjauche zum Düngen verwenden. Haben Sie eine Sorte mit großen Pflanzen, sollten Sie diese abstützen, damit die Pflanzen nicht umbrechen. Geerntet wird, wenn die Peperonis ihre endgültige Farbe erreicht hat.

So verwenden Sie Peperoni

Peperoni sind in vielen Gerichten verwendbar. Ob frisch im Salat, gegrillt oder in einer Gemüsepfanne, die Früchte schmecken einfach lecker und sind obendrein gesund. Auch gefüllt und in Öl eingelegt sind Peperonis eine Köstlichkeit. Beim Einlegen in Essig sollten Sie beachten, dass die Früchte schnell ihr Eigenaroma verlieren, wenn Sie diese zu sauer einlegen.

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