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Chilisamen - Habanerosamen

Habanero Chili – die Chilis mit viel Schärfe

Habanero Chilis gehören zu den schärfsten Chilis der Welt. Ihr Name ist etwas irreführend. Die Chilisorten stammen nicht aus Kuba. Habanero Chilipflanzen werden sehr groß und brauchen deshalb viel Platz. Die Früchte haben eine typische Form, die an zerknautschte Früchte erinnert. Sehr angenehm ist der fruchtige Geschmack, der an exotische Früchte erinnert. In geräucherten Habanero Chilis kommen diese Aromen noch besser hervor.

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Kommen Habanero Chilis aus Kuba?

Auch wenn der Name es vermuten lässt: Habaneros stammen nicht aus Kuba. Und das, obwohl Habanero so viel wie „aus Havanna stammend“ bedeutet. Tatsächlich liegt ihr Ursprung wahrscheinlich in Yucatán, einer Halbinsel in Nordamerika. In Kuba wurden die scharfe Chilis lediglich gehandelt. Nachdem die Habanero Chilis von Europäern entdeckt wurden, verbreiteten sie sich schnell über die ganze Welt. Im 18. Jahrhundert nahm man sogar fälschlicherweise an, dass die Chiliart aus China stamme. Übrigens findet man in Yucatán vor allem orange und gelbe Habanero Chilis. Ihre roten Verwandten stammen aus der Karibik.

Das macht Habanero Chilis so besonders

Habaneros gehören zu Chiliart Capsicum chinense. Habanero Chilipflanzen werden bis zu 120 Zentimeter hoch, die Blätter sind breiter als bei anderen Chiliarten. Die Früchte der Habanero Chilis sind etwa 2,5 bis sechs Zentimeter lang und circa 2,5 Zentimeter breit. Die Früchte reifen von Grün zu Gelb, Orange, Rot oder Braun. Habaneros gehören zu den schärfsten Chilis der Welt. Lange Zeit trug die Sorte Red Savina den Titel „schärfste Chili der Welt“, bis sie von der Sorte Naga Jolokia abgelöst wurde. Neben ihrer Schärfe haben die Habanero Chilis aber vor allem ein unvergleichliches Aroma, das an exotische Früchte wie Mango, Pfirsich oder Zitrone erinnert. Keine andere Chili ist so vielfältig im Geschmack.

Habanero Chilisamen anziehen – so klappt es mit den Chilipflanzen

Bei der Anzucht von Habanero Chilis ist nur eins wichtig: Die Anzuchtbedingungen müssen konstant sein. Chilis sind sehr wärmeliebende Pflanzen. Sorgen Sie deshalb bereits bei der Aussaat für eine gleichmäßige und hohe Wärme. Das funktioniert am besten mit einem Zimmergewächshaus.

Bringen Sie den Chilisamen der Habaneros zwischen Anfang Februar und Anfang März in das Anzuchtsubstrat. Chilisamen sind Dunkelkeimer und benötigen deshalb zu Beginn kein Licht. Nach der Aussaat sollten Sie die Chilisamen gut angießen. Bis zur Keimung brauchen Habanero Chilisamen Keimtemperaturen zwischen 25 und 30° C. Das Substrat sollten Sie regelmäßig befeuchten. Je nach Sorten dauert die Keimung bis zu 21 Tagen. Nach der Keimung reichen für die Jungpflanzen Temperaturen um die 22° C.

Diesen Standort lieben Habanero Chilis

Wie alle Chilipflanzen möchten auch Habanero Chilis vollsonnig, windgeschützt und warm stehen. Dazu müssen Sie die Pflanzen nicht zwingend in ein Gewächshaus pflanzen. Auch der Standort vor einer sonnigen Wand ist möglich. Habanero Chilis sind Starkzehrer. Bereiten Sie deshalb den Boden gut vor. Dieser soll sehr nährstoffreich, humos, locker und tiefgründig sein. Schwere Lehmböden können Sie mit etwas Sand und Kompost aufwerten. Sandige Böden brauchen eine gute Portion Kompost. Sie können Chilipflanzen auch in einem großen Blumentopf mit einem nährstoffreichen Substrat pflanzen.

Habanero Chilipflanzen – so kommen sie in die Erde

Pflanzen Habanero Chilipflanzen nicht vor den Eisheiligen Mitte Mai ins Freiland. Die Temperaturen sollten auch nachts über 15° C liegen. Beseitigen Sie am Standort noch einmal Unkraut und graben Sie um. Dann können Sie die Pflanzlöcher ausheben. Zwischen den Habanero Chilipflanzen sollten Sie mindestens 60 Zentimeter Platz lassen. Setzen Sie die Chilipflanze ruhig etwas tiefer ins Pflanzloch und füllen Sie das Loch mit einem Gemisch aus Kompost und Gartenerde auf. Anschließend gießen Sie die Pflanzen gut an.

Habanero Chilis – etwas Pflege muss sein

Habanero Chilipflanzen sollten Sie bis zum Fruchtansatz regelmäßig gießen. Achten Sie dabei darauf, dass die Erde immer etwas feucht ist, aber keine Staunässe entsteht. Chilipflanzen sind empfindlich, wenn die Erde austrocknet. Deshalb sollte der Wurzelballen niemals komplett trocken liegen. Hat die Habanero Chili Früchte angesetzt, können Sie das Gießen etwas reduzieren. Damit können Sie auch die Schärfe der Schoten – die eigentlich Beeren sind – steuern. Bekommen die Pflanzen etwas weniger Wasser, nimmt die Schärfe zu.

Als Starkzehrer brauchen die Habanero Chilipflanzen viele Nährstoffe. Deshalb ist regelmäßiges Düngen sehr wichtig. Die Chilipflanzen bleiben sonst klein und setzen nicht viele Früchte an. Der Düngezeitraum richtet sich nach dem verwendeten Chili-Dünger. Halten Sie sich dabei an die Angaben der Hersteller. Sie können natürlich auch Pflanzenjauche, reifen Kompost oder andere organische Dünger verwenden.

Habanero Chilis verwenden – alles ist möglich

Habanero Chilis eignen sich durch ihr fruchtiges Aroma und die gute Schärfe sehr gut für Chili-Saucen. Die frischen Schoten können Sie auch fein hacken und vorsichtig zu Gerichten geben, die Schärfe vertragen. Durch das wunderbare Aroma passen die Habanero Chilis vor allem zu tropischen Früchten und Tomaten aber auch zu feinem Fleisch. Sie können Habaneros auch trocknen, einfrieren oder fermentieren.

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