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Paprikapflanzen

Papperla - Paprika

Sie ist unter den Top 5 Gemüsesorten in jedem deutschen Haushalt. Sie ist grün, sie ist gelb, aber auf jeden Fall rot. Sie ist vielfältig einsetzbar und absolut schmackhaft in der Zubereitung. Wir sprechen natürlich von der Paprika. Oder viel mehr von den Paprikapflanzen, um die soll es nämlich jetzt gehen. Wusstet Du zum Beispiel, dass es auch Paprikasorten gibt die braun abreifen und andere die im unreifen Zustand lila sind? Nicht? Dann lies hier weiter.

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Allgemeines Paprikawissen

Die Paprika wird botanisch den Nachtschattengewächsen zugeordnet und gehört zu Art Capsicum annuum. Eine „normale“ ausgewachsene Capsicum annuum wird 1- 1,5 m hoch und wächst buschig in die Breite. Die Blätter der Paprikapflanze sind recht groß und in der Blütephase bildet sie wunderschöne weiße Blüten aus. Je nach Definition kann man die Paprika nicht nur dem Gemüse, sondern auch dem Obst zuordnen, da die Paprikafrucht aus der Blüte entsteht. Bei uns ist die Paprika vor allem dank ihrer großen Vielfalt an Verarbeitungsmöglichkeiten beliebt. Ob gegrillt, oder gefüllt, in Eintöpfen oder Aufläufen, oder zu feinem Pulver gemahlen zum Würzen von allerlei Speisen – die Paprika ist aus unserer Küche nicht weg zu denken. Noch dazu ist die Schote sehr nahrhaft, enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe und ist sehr kalorienarm.

Paprika Tri-Colore

Man kennt es, das Dreierpack aus dem Supermarkt mit einer grünen, einer gelben und einer roten Paprika. Dabei handelt es sich, je nach Sorte, tatsächlich um verschiedene Sorten und Reifegrade. Die grünen Paprika die wir im Handel bekommen sind hingegen oft Sorten, welche eigentlich orange abreifen und nach der Reifezeit sehr viel Zucker bilden, also sehr süß sind. Sie werden zu früh geerntet, um sicher zu stellen, dass sie sich nicht während dem Transport noch umfärben und es immer grüne Paprika gibt. Neben diesen drei bekannten Farben gibt es aber noch viele weitere, die von verschiedenen Gelb-, Orange- und Rottönen bis hin zu Unreif Violett aber auch Braun reif reichen. Die Tropischefrucht ist nicht nur farblich eine Überraschung, sondern auch eine echte Vitaminbombe. Sie ist das Vitamin C -reichste Gemüse, dass es gibt, eine rote Paprika deckt mit 150 mg sogar den Vitamin C Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen.

Anbau und Aussaat

Die Paprika gehört, zusammen mit Auberginen und Melonen, zu den wärmebedürftigsten Gemüsearten. Deshalb ist ihr Anbau in unserer Klimazone im Freiland oft eine Herausforderung. Im Gewächshaus hingegen ist es gar kein Problem, wobei auch eine Anzucht im Innenraum empfehlenswert ist. Deine Paprikasamen kannst Du ab Mitte Februar in nährstoffarmer Anzuchterde aussäen. Die Anzuchtschalen sollten warm und windgeschützt stehen, jedoch nicht in direkter Sonne und immer gut bewässert werden. Paprikajungpflanzen können von Ende April bis Mitte Mai ins Gewächsaus oder ein besonders sonniges Beet gepflanzt werden. Achte auf genügend Platz für jede Pflanze. Bei einem Freilandanbau eignet sich schwarze Mulchfolie, um den Boden abzudecken. Die Folie erwärmt den Boden und hält die Feuchtigkeit im Erdreich.

Paprikapflanzen pflegen

Ähnlich wie bei Tomaten lohnt es sich auch bei Paprika schon im frühen Stadium für Unterstützung zu sorgen. Dafür eignen sich am besten Bambusstäbe, die lang und leicht sind und weicher Bindfaden. Das schützt die Triebe der Pflanze davor, bei Wind einzuknicken, oder auch unter der Last ihrer eigenen Früchte zu leiden. Paprika brauchen wirklich viel Wasser, an warmen Tagen muss oft bewässert werden. Bei großfruchtigen Sorten kannst Du Deine Erträge steigern, wenn Du die erste Blüte, Königsblüte genannt, mit einem scharfen Messer abschneidest. Bei Sorten wie kleinen Snackpaprika brauchst Du dies nicht zu machen.

Paprika Ernte

Wer es gerne grün mag, kann ab Mitte Juli im Gewächshaus schon Früchte ernten. Ende Juli sollten sie dann ihre endgültige reife Farbe erreicht haben. Im Freiland wird erst gut einen Monat später geerntet. Schneide reife Früchte am besten mit einem scharfen Messer ab, um die Triebe und übrigen Schoten nicht zu beschädigen. Paprika sind sehr lange lagerbar und können auch gut eingefroren werden. Nach der Ernte stehen Dir alle Paprikamöglichkeiten offen. Roh als Snack, als Antipasti, oder auch eingelegt überraschen die süßen Früchte immer wieder mit ihrer Vielfalt.

Kein scharfes Geschütz

Wer bei Paprika auch direkt an ihre Verwandten Peperoni und Chili denkt, fragt sich jetzt vielleicht, wo die Schärfe in diesem Beitrag bleibt. Kommt nicht. Tatsächlich variiert der Schärfegrad (Scovile) je nach Capsicum Sorte sehr stark und kann sogar innerhalb einer Pflanze von Frucht zu Frucht verschieden sein. Das gilt jedoch nicht für Gemüsepaprika, die können nämlich den Schärfestoff Capsaicin nicht bilden.

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