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Chilisamen - Kirschchili

Kirschchili – die scharfen Chilis nicht nur zum Füllen

Kirschchili, das sind die kleinen, runden Chilis, die wie übergroße Kirschen aussehen und eine gute Schärfe mitbringen können. Die Schärfe liegt bei diesen Chilis im mittleren Bereich. Kirschchilis werden oft zum Füllen verwendet. Sie können die kleinen Früchtchen aber auch in vielen anderen Rezepten verwenden. Wie alle Chilis lassen sich auch Kirschchilis gern von der Sonne verwöhnen.

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Was sind Kirschchilis?

Kirschchilis sind vor allem aus Ungarn bekannt. Die kleinen Chilis haben die Form einer großen Kirsche. Das Besondere an den Chilis: sie verfügen über einen süß-scharfen Geschmack und über ein würziges Aroma. Die ungewöhnliche Form und das intensive Aroma machen die kleinen Chilis ideal zum Füllen.

Kirschchili gehören zur Chiliart Capsicum annuum. Es gibt aber auch Arten der beerenartigen Capsicum baccatum, die die Bezeichnung Kirschchili verdienen würden. Ursprünglich bezeichnet der Name Kirschchili aber eine Chili, die deren Zucht bereits im 16. Jahrhundert in Ungarn begann. Zu den beliebtesten ungarischen Sorten aus der Kategorie Kirschchili gehört die „Sweet Cherry“.

Kirschchilisamen anziehen – viel Wärme brauchen die Samen

Die Samen des Kirschchilis brauchen zum Keimen viel Wärme. Ein Zimmergewächshaus, in dem Sie die Temperatur konstant halten könne, ist deshalb für die Anzucht eine gute Idee. Beginnen Sie mit der Anzucht ab Februar. Bis Ende März können Sie die Kirschchilisamen in die Erde bringen. Die Keimtemperatur sollte für die Chilisamen konstant bei 22 bis 25° C liegen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist wichtig. Da Chilis Dunkelkeimer sind, brauchen Sie das Zimmergewächshaus erst an einen sehr hellen Platz stellen, wenn die Samen gekeimt sind.

Der beste Standort für Kirschchilipflanzen

Kirschchilis mögen es sehr warm, vollsonnig und windgeschützt. Sie müssen die Kirschchilipflanzen nicht ins Gewächshaus setzen. Auch ein Platz im Freien, der den Anforderungen entspricht, funktioniert gut. Als Starkzehrer benötigen die Pflanzen einen humosen und nährstoffreichen Boden. Dieser sollte außerdem locker und tiefgründig sein. Der Boden darf leicht feucht sein, sollte aber auf keinen Fall zur Staunässe neigen.

So pflanzen Sie Kirschchilipflanzen aus

Kirschchilipflanzen sollten Sie nicht vor den Eisheiligen Mitte Mai ins Freie pflanzen. Es darf kein Nachtfrost mehr zu erwarten sein und die Nachttemperaturen sollten bei mindestens 15° C liegen. Bereiten Sie das Beet gut vor und entfernen Sie Unkräuter, die Konkurrenz für die Chilipflanzen sind. Heben Sie die Pflanzlöcher aus. Zwischen den Pflanzlöchern sollten Sie mindestens 40 Zentimeter Platz lassen. Setzen Sie die Pflanzen ein und schließen Sie die Pflanzlöcher. Gießen Sie nun die Chilipflanzen gut an.

Mit etwas Pflege gibt es eine reiche Ernte

Natürlich ist die Pflege allein nicht ausschlaggebend für eine reiche Chiliernte. Aber sie kann diese unterstützen. Wichtig ist regelmäßiges Gießen bis zum Fruchtansatz. Der Wurzelballen sollte möglichst nicht austrocknen, es darf aber auch keine Staunässe entstehen. Diese mögen die Chilipflanzen nämlich gar nicht. Nach dem Fruchtansatz können Sie etwas weniger gießen. Die Kirschchilis gewinnen so an Schärfe.

Düngen Sie die Starkzehrer unbedingt gleichmäßig. Ein organischer Gemüsedünger, Kompost oder Pflanzenjauche funktionieren sehr gut. Dabei sollten Sie aber auf die Wirkungsweise des Düngers achten. Ideal ist ein Flüssigdünger für Tomaten und Chilis. Beim Düngen sollten Sie sich an die Vorgaben der Hersteller halten, damit Sie die Pflanzen nicht überdüngen.

So können Sie Kirschchili verwenden

Kirschchilis sind die idealen Chilis zum Füllen. Frischkäse, Kräuter, Thunfisch und viele andere Füllungen geben den kleinen, runden Chilis das gewisse Etwas. Sie können Kirschchili aber auch trocknen und später zu Chilipulver verarbeiten. Auch zum Fermentieren und Einlegen eignen sich die Früchte.

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