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Chilisamen - Cayennesamen

Cayenne Chilisamen – große Chilipflanzen aus Südamerika

Cayenne Chilis zeichnen sich durch große, buschige Pflanzen aus. Die Sorten kommen aus Südamerika und sind mittelscharf bis scharf. Viele Sorten bringen den typisch rauchigen Geschmack mit. Bekannt sind sie vor allem durch die Bezeichnung „Cayenne-Pfeffer“ – ein Gewürz, das aus den meist roten Früchten gewonnen wird. Die langen Schoten lasen sich aber auch für viele andere Rezepte verwenden.

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Woher kommt der Name Cayenne Chili?

Cayenne Chilis kommen aus Südamerika. Sie tragen den botanischen Namen Capsicum annuum var. acuminatum und gehören zur Art Capsicum annuum. Woher der Name Cayenne stammt, ist nicht belegt. Es wird vermutet, dass er eine Abwandlung vom Begriff kyinha aus, was in der Sprache der Tupi so viel wie „Scharfer Pfeffer“ bedeutet. Andere Quellen sind der Meinung, dass die Chiliart nach der Stadt Cayenne, der Hauptstadt des Überseedepartements Französisch-Guayana in Südamerika benannt wurde. Es wird angenommen, dass die Chiliart ihren Weg in die Welt über die Hafenstadt Cayenne fand. Inzwischen wurden aus diesen Chilis viele neue Varianten gezüchtet.

Das zeichnet Cayenne Chilis aus

Cayenne Chilipflanzen wachsen buschartig und verfügen über mehrere Stämme. Die Pflanzen können bis zu 75 Zentimeter groß werden. Die am Strauch hängenden Früchte sind schlank, leicht gewunden und meist rot. Die Länge der Früchte liegt zwischen zehn und 25 Zentimetern. Die Haut der Chilifrüchte ist dünnwandig und leicht geriffelt. Die Fruchtspitze ist leicht gebogen. Der Schärfegrad liegt etwa zwischen 30.000 und 50.000 Scoville. Allerdings kann dieser je nach Standort abweichen. Typisch für Cayenne Chilis ist der leicht rauchige Geschmack, der eine zarte bittere Note mitbringt.

Cayenne Chilisamen anziehen – so geht es

Chilis sind wärmeliebende Pflanzen. Bei der Anzucht von Chilisamen ist deshalb eine gleichbleibende Wärme das A und O. Optimal ist es, wenn Sie für die Anzucht von Cayenne Chilisamen ein Zimmergewächshaus mit Heizmatte verwenden. Die Bedingungen auf dem Fensterbrett reichen oft für eine erfolgreiche Anzucht nicht aus.

Cayenne Chilisamen kommen zwischen Anfang Februar und Anfang März in die Erde. Sie sollten nicht zu früh aussäen, denn die Chilipflanzen dürfen nicht vor den Eisheiligen ins Freie. Eine zu späte Aussaat reduziert die Ernteergebnisse. Geben Sie den Samen ins Anzuchtsubstrat und gießen Sie diesen an. In den nächsten Tagen sollte eine konstante Keimtemperatur zwischen 25 und 30° C herrschen. Befeuchten Sie regelmäßig das Substrat und lüften Sie das Zimmergewächshaus. Je nach Sorte kann die Keimdauer bis zu drei Wochen betragen.

Der beste Standort für Cayenne Chilis

Sie müssen Cayenne Chilis nicht ins Gewächshaus pflanzen. Bei der Pflanzung im Freiland ist der richtige Standort aber umso wichtiger. Cayenne Chilis brauchen einen sehr warmen, windgeschützten und vollsonnigen Standort. Optimal ist im Freiland ein Platz vor einer sonnigen Hauswand, welche die Wärme zurückwirft. Der Boden soll für die Starkzehrer humos, nährstoffreich und tiefgründig sein. Reichern Sie sandige Böden mit Kompost an und werten Sie lehmige Böden mit Sand und Kompost auf.

So pflanzen Sie die selbstgezogenen Cayenne Chilis

Bereiten Sie das Beet gut vor. Graben Sie tiefgründig um und entfernen Sie Unkraut. Am besten ist es, wenn Sie bereits im Herbst Kompost und Mist einbringen. Setzen Sie die Chilipflanzen erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freie. Die Temperaturen sollten bei Nacht nicht mehr unter 15° C liegen.

Lassen Sie zwischen den Pflanzen einen Pflanzabstand von 60 Zentimetern. Möchten Sie Chilipflanzen in einen Kübel pflanzen, sollte dieser mindestens 20 Liter fassen. Gießen Sie nach dem Pflanzen gut an.

So pflegen Sie Cayenne Chilis

Vor allem in der Zeit vom Pflanzen und bis zum Fruchtansatz sollten Sie Cayenne Chilis regelmäßig gießen. Dabei darf aber keine Staunässe entstehen. Danach können Sie das Gießen reduzieren. Über das Gießen können Sie sogar die Schärfe der Früchte etwas steuern. Je weniger Sie gießen, desto schärfer werden die Früchte. Alle zwei bis drei Wochen benötigen Cayenne Chilipflanzen eine Düngung. Ein Gemüsedünger, Pflanzenjauche oder ein anderer organischer Dünger kann dafür verwendet werden. Die erste Blüte – die sogenannte Königsblüte – sollten Sie ausbrechen. Dadurch steckt die Chilipflanze mehr Energie in die Produktion von Früchten.

Cayenne Chili – so können Sie die Früchte verwenden

Da die Früchte der Cayenne Chilisorten sehr dünnhäutig sind, eignen sich wunderbar zum Trocknen. Fädeln Sie dazu die Früchte auf und hängen Sie diese an einen trocknen, schattigen Platz. Sie können die Schoten, die eigentlich botanisch Beeren sind, auch im Dörrgerät oder im Backofen trocknen.

Cayenne Chili eignet sich aber auch wunderbar zum Fermentieren, Einlegen, zur Herstellung von Salben oder zum roh Essen.

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